Zum Inhalt springen

Anomalie- und Fehlererkennung

Fehlererkennung am Verschluss

Der Prüfpunkt

Ein fehlerhafter Verschluss ist die häufigste Ursache für Leckage nach dem Abfüllen und für die Reklamation danach. Die Fehler sind klein, vielfältig, und von jedem einzelnen liegt selten vorab ein Bild vor: ein haarfeiner Riss im Scharnier, eine Lasche, die nie geschlossen hat, eine Absplitterung am Rand. Der Linientakt schließt manuelle Prüfung aus, die Entscheidung muss in Millisekunden fallen.

So läuft es an der Linie

Die Einheit sitzt über dem Förderband, wo die Verschlüsse einspurig vorbeilaufen. Die Anomalie- und Fehlererkennung trainiert nur mit Gutteilen und markiert alles, was vom gelernten Aussehen abweicht; genau das fängt Fehlerbilder, die niemand vorher fotografiert hat. Die Entscheidung geht als Gut/Schlecht für jedes Teil an die SPS, das Schlecht-Signal steuert die Ausschleusung.

  • Gute Verschlusskappe. Fehlererkennung am Verschluss.OK
    Gute Verschlusskappe
  • Haarriss im Scharnier. Fehlererkennung am Verschluss.NOK
    Haarriss im Scharnier

Anwendungsreferenzen

Genutzter Modus
Anomalie- und Fehlererkennung
Trainingsset
Rund 20 gute Verschlüsse
Entscheidungszeit
~30 ms pro Teil
Anbindung
Gut/Schlecht · Ausschleusung über Digital I/O

Im Feld gemessen

99,65 % F1 · 0,69 % Falsch-Negativ

Gemessen an einer laufenden Verschluss-Prüflinie, bei rund 30 ms pro Teil, Modell in unter 48 Stunden trainiert.

Wir testen Ihr Teil.

Wir bringen die Einheit an Ihre Linie und messen an Ihrem eigenen Teil, in Ihrem Linientakt. Das Angebot kommt nach dieser Messung.